Eine
rasante Karriere Trotz ihres zarten Alters
zählt Renate Götschl heute schon zu den international am
bekanntesten steirischen Persönlichkeiten. Zu verdanken hat sie
dies ihren hervorragenden Leistung auf den Skipisten im In- und
Ausland.
1975
Renate Götschl wird in Obdach in der
Steiermark geboren.
1985-1992
Schon während ihrer Schulzeit beweist
Renate ihr Können auf der Piste. Von zahlreichen Schülerrennen
geht sie als Gewinnerin nach Hause. Ihr erstes FIS-Rennen
bestreitet sie im Alter vonn 15 Jahren. 1992 wird sie
schließlich für das Europacuprennen in Mariazell aufgestellt,
das sie ebenfalls gewinnt.
1992-1996
Die junge Skifahrerin fährt ihre ersten
internationalen Erfolge ein. Sie belegt Spitzenplätze bei
zahlreichen Rennen im In- und Ausland.
seit 1996
Renate Götschl fährt einen Sieg nach dem
anderen ein, darunter auch zwei erste Plätze bei den
Weltmeisterschaften in Vail und Sestriere. Zudem blickt sie
heute auf 19 Weltcupsiege zurück. Und bei der Olympiade 1998
in Nagano belegt sie den ausgezeichneten 5. Platz.
Renate Götschl
Renate
Götschl (*06.08.1975) Die erfolgreiche Skifahrerin
wurde am 6. August 1975 als Tochter von Anton und Frieda Götschl
geboren. Renate, die gemeinsam mit ihren drei älteren Brüdern am
elterlichen Bauernhof in Obdach aufwuchs, war schon früh vom
Skisport fasziniert. Im zarten Kindergarten-Alter von vier Jahren
gewann sie bereits ein Rennen, das eigentlich nur für SchülerInnen
bestimmt war.
Erste
Erfolge Während ihrer Volksschulzeit
in St. Georgen im Obdachegg und ihrer Hauptschulzeit in Obdach
ging sie bei diversen Skirennen ebenfalls zumeist als Gewinnerin
nach Hause. Renate besuchte in weiterer Folge die Skihandelsschule
in Schladming und nahm mit 15 auch erstmals an FIS-Rennen teil.
Auch hier überzeugte sie durch ihre Leistungen und wurde schon
bald für das Europacuprennen 1992 in Mariazell aufgestellt, das
sie ebenfalls gewann. Ein Jahr später konnte die erst 17-jährige
Sportlerin ihren ersten Weltcup-Sieg in Lillehammer einfahren. Im
selben Jahr siegte sie auch beim Weltcup-Super-G in der Flachau.
Danach wurde es erstmal etwas ruhiger um die Steirerin. Zwar war
sie unter den Starterinnen für die meisten Rennen, doch waren ihre
Erfolge eher mäßig.
Große
Erfolge In der Saison 1996/97 zeigte
sie wieder, was sie konnte. Bei der WM in Sestriere war sie nicht
nur immer unter den Top 10, sondern auch beste Österreicherin in
allen Wertungen. Zudem gewann sie die Kombinationsmedaille in
Gold. In der darauffolgenden Saison konnten sich ihre Leistungen
ebnfalls sehen lassen, den nächsten Weltmeistertitel errang sie
allerdings erst wieder 1999.
In Vail siegte sie im Abfahrtslauf und erreichte in der
Kombination und im Super-G Silber. 1999/2000 wurde Renate Götschel
sogar Weltcup-Gesamtsiegerin.
Insgesamt kann die junge Steirerin bis heute auf stolze 19
Weltcupsiege, 51 Platzierungen unter den ersten Drei und 96
Platzierungen unter den ersten Zehn zurückblicken.